EU-Lärmkartierung

Im Juni 2002 verabschiedete das Europäische Parlament die Richtlinie 2002/49/EG (pdf-Datei) über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (EU-Umgebungslärmrichtlinie). Die Richtlinie betrifft den Umgebungslärm, dem Menschen insbesondere in bebauten Gebieten, in öffentlichen Parks oder anderen ruhigen Gebieten eines Ballungsraums, in ruhigen Gebieten auf dem Land oder in der Umgebung von Schulgebäuden und Krankenhäusern ausgesetzt sind. Den Umgebungslärm im Sinne der Richtlinie verursachen vor allem Straßen-, Eisenbahn- und Flugverkehr sowie Industriegebiete in Ballungsräumen.

Die wesentlichen Gesetze und Vorschriften werden nachfolgend aufgeführt:

Seitens der Bund-/Länderarbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI) wurden 2011 die Hinweise zur Lärmkartierung (pdf-Datei) und 2012 die Hinweise zur Lärmaktionsaktionsplanung (pdf-Datei 11 MB) zur Verfügung gestellt. Deutschland meldete an die EU-Kommission diese entsprechend angepassten Lärmgrenzwerte (pdf-Datei).

Für die Beauftragung von Ingenieurbüros zur Umsetzung der nunmehr 3. Stufe der EU-Lärmkartierung an Straßen empfehlen wir den Gemeinden die Verwendung dieser fachlichen Schwerpunkte für eine Leistungsbeschreibung zur EU-Lärmkartierung (pdf-Datei), die die Erfüllung der Kartierungspflicht der Gemeinden gemäß 34. BImSchV ebenso sicherstellt, wie die Erfüllung der Berichtspflicht Sachsen-Anhalts an die EU-Kommission.

Als Ansprechpartner für die Verwendung der aktuellen Verkehrsbelegungsdaten, die Lage der zu kartierenden Straßen und Schallschutzwände steht in der Landesstraßenbaubehörde (LSBB) Sachsen-Anhalt Herr Michael Dober zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme bezüglich der Bereitstellung von Geo-Basisdaten ist beim Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt unter Telefon: 0391 567-8585 bzw. über deren Kontaktformular möglich.

Ergebnisse der 2. Stufe der Lärmkartierung

Dritte Stufe der EU-Lärmkartierung

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